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Tief bauen in großer Höhe: NORD-Industriegetriebe bewähren sich bei gigantischem Bauprojekt

In den Schweizer Alpen auf ca. 1.700 Metern ü. NHN entstand im Rahmen des Projekts „Linthal 2015“ die unterirdische Kavernenzentrale für ein neues Pumpspeicherwerk – in 600 Metern Tiefe. Bei einer extremen Steigung von 45° und einer Höhendifferenz von ca. 180 m transportierten Förderanlagen nonstop 500 t Abbruchmaterial pro Stunde. Angetrieben wurden diese Förderbänder von NORD-Industriegetrieben .

Bargteheide , 2018-11-20

Die unterirdische Kavernenzentrale ist das Herzstück des gigantischen Ausbauprojektes. Sie besteht aus einer rund 150 m langen, 30 m breiten und max. 53 m hohen Maschinenkaverne sowie aus einer separaten Transformatorenkaverne von rund 130 m Länge, 20 m Breite und 25 m Höhe. Die Ausbrucharbeiten der beiden Kavernen erfolgte im Durchlaufbetrieb, d. h. 7 Tage pro Woche während 24 Stunden im 3-Schicht-Betrieb. Pro Tag fiel Ausbruchmaterial von rund 800 m³ Fels an, insgesamt von beiden Kavernen etwa 2.445.000 m³.

Die Industriegetriebe von NORD kamen bei der Förderanlage zum Einsatz, die sich geografisch im mittleren Bereich des Bauprojektes „Linthal 2015“ befindet. Zwei „S-Förderer“ beförderten hier über eine Strecke von etwa 260 Metern pro Stunde jeweils 500 t Material. Das Abbruchmaterial wurde nach unten zu einer Brecheranlage transportiert. Dieses Förderband wurde von einem NORD-Industriegetriebe mit Bremsensteuerung angetrieben, das gleichzeitig auch Strom generierte. Das zweite Förderband transportierte das zerkleinerte Material wieder nach oben ins Kieswerk, wo es zwischengelagert bzw. für die Weiterverwendung aufbereitet wurde.

Das beauftragte Anlagenbauunternehmens war äußerst zufrieden mit den NORD-Produkten und den Serviceleistungen . Besonders gelobt wurde die hohe Lieferfähigkeit: Von der Bestellung bis zur Lieferung vergingen gerade einmal zehn Wochen. Positiv erwähnt wurden auch das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, die optimale Beratung sowie die hohe Qualität der NORD-Produkte.