ShowFab
Licht, Kamera, Action
„The show must go on“: Dank ShowFab und NORD DRIVESYSTEMS geht die Show weiter, und zwar pünktlich, im Rahmen des Budgets und ohne Überraschungen.
Der Kunde im Blick
Sofern Sie nicht für einen der großen US-amerikanischen Fernsehsender arbeiten, werden Sie vermutlich noch nie von ihnen gehört haben. Doch ohne die Arbeit von Drew Farrow und dem Team von ShowFab würde es viele Ihrer Lieblings-Broadway-Shows, Nachrichtensendungen und Sportübertragungen nicht geben. Denn sowohl farbenfrohe Kulissen und ins Auge stechende Anzeigen als auch Lichter und Kameras, die sich lautlos über den Köpfen bewegen, sind ohne sie nicht möglich.
Der Grund dafür, dass sie lautlos sind? NORD DRIVESYSTEMS mit seinen Getriebemotoren, die dafür sorgen, dass die Kulissen an den Sets von u. a. The Today Show, Fox News, Fox Sport, The NFL Network und NewsNation in Position gebracht werden. „Wenn Sie eine Live-Sendung in den USA nennen, sei es eine Talkshow, eine Nachrichtensendung oder eine Sportsendung, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir zu irgendeinem Zeitpunkt einmal an der Gestaltung der Kulisse beteiligt waren“, erzählt Farrow.
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Ein fabelhaftes Portfolio
ShowFab aus Fairfield, New Jersey, beschreibt sich selbst als Hersteller von Maßanfertigungen für kreative Märkte. Das ist untertrieben. Das 1986 gegründete Unternehmen bedient neben den bereits genannten Branchen auch Museen, Einzelhandelsgeschäfte und öffentliche Einrichtungen mit einer breiten Palette an Anzeigen und Konstruktionen.
Dazu zählt auch der Angry Birds-Minigolfkurs „Not So Mini Golf“ in dem gigantischen Einkaufszentrum „American Dream“ im nahe gelegenen Rutherford, Cornelia Parkers „PsychoBarn“ in London, Produktpräsentationen für Marken wie Louis Vuitton, Sonos und Saks Fifth Avenue sowie das JetBlue Children‘s Center am Flughafen JFK, das bei mit Kindern reisenden Eltern gern gesehen ist.
Das ist aber nicht alles. ShowFab beschäftigt über 100 qualifizierte Handwerker und Projektmanager, darunter auch Farrow als Senior Technical Designer. Vor Kurzem haben sie den Umzug in eine erweiterte und renovierte 9290 m² große Produktionsstätte abgeschlossen, in der alle Arten von CNC-Biege-, Fräs-, Wasserstrahl- und Laserschneideanlagen untergebracht sind. Außerdem sind sie stolz auf die besondere Anerkennung, die sie als Teil der Broadway Green Alliance für ihre Bemühungen im Bereich Umwelt bekommen haben.
Darüber hinaus arbeiten sie besonders menschenorientiert. „Wir sind auch eine Gewerkschaftsorganisation und gehören daher der International Alliance of Theatrical Stage Employees an“.
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Langfristige Partnerschaft
Angesichts seiner umfassenden Liste an namenhaften Kunden ist es von entscheidender Bedeutung, dass ShowFab für seine Produktion nur die besten Materialien und Teile verwendet. Das erklärt, warum NORD DRIVESYSTEMS als bevorzugter Lieferant gilt und das seitdem Farrow in der Firma tätig ist – nunmehr seit 17 Jahren. „Selbst als ich an meinem Abschluss an der damaligen Yale School of Drama gearbeitet habe, wurde NORD als eine der Firmen genannt, mit denen wir zusammenarbeiten würden, sobald wir in die Arbeitswelt einsteigen“, berichtet er.
Ein Beispiel dafür ist ein kürzliches Projekt mit einem bekannten Sportsender. Als die Anfrage kam, eine Übertragungskabine sowie Beleuchtungssysteme für die neue Stätte des Kunden in Kalifornien zu entwerfen, zu konstruieren und zu installieren, wandte sich ShowFab zur Beschaffung der Bremsmotoren, die für den Antrieb der Metallkonstruktionen nötig waren, an NORD.
In Zusammenarbeit mit Adam Reynolds, District Sales Manager, ist Farrow zu dem Entschluss gekommen, dass eine Reihe von SK9042.1 BLOCK Kegelstirnradgetriebemotoren mit 20 kW, die jeweils an einer speziell angefertigten Kabeltrommel befestigt sind, problemlos in der Lage sind, die halben Tonnen schweren Traversen anzuheben und gleichzeitig die strengen Beschleunigungs- und Bremsvorgaben des Kunden zu erfüllen. Da Sicherheit entscheidend ist, wenn sich die Darsteller und Techniker unter der Konstruktion befinden, wurden die Motoren jeweils mit sekundären Bremseinheiten ausgestattet.
Kein Risiko eingehen
„Alles in allem geht es hier nicht um große Lasten und die Getriebemotoren von NORD haben standardmäßig selbst schaltende Bremsen, aber für den Fall, dass Probleme auftreten, gehen wir bei all unseren Maschinen auf Nummer sicher“, erzählt Farrow. „Wir stellen sicher, dass alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten.“
Außerdem wollten sie ihr Design zukunftssicher gestalten. Anforderungen würden sich mit der Zeit ändern, merkt Farrow an, und bei Kunden komme oft der Wunsch nach „größer, schneller, weiter“ auf lange nachdem die Installation schon erfolgt sei. Um sich nicht selbst einzuschränken, haben er und die anderen Teammitglieder des Projekts eng mit dem Ingenieursteam von NORD zusammengearbeitet, damit sichergestellt ist, dass die Geräte der Aufgabe mehr als gewachsen sind – für den Fall, dass der Kunde in fünf Jahren mehr von dem System verlangt.
Ein weiterer Punkt, der berücksichtigt wurde, war einer, mit dem jeder, der in Kalifornien lebt, vertraut ist: die Gefahr von Erdbeben. „Darüber müssen wir uns hier an der Ostküste nicht allzu große Gedanken machen, aber dort ist das natürlich ein wichtiger Aspekt“, so Farrow. „Aus diesem Grund haben wir uns über mehrere Monate hinweg mit den lokalen Baubehörden ausgetauscht, die Entwürfe optimiert und Details angepasst, um die Erdbebenvorschriften einzuhalten. Niemand möchten einen Ausfall erleben, wenn es zu einem schweren Erdbeben kommt.“
An die Arbeit
Nach Genehmigung des Entwurfs beschäftigte sich das ShowFab-Team bestehend aus Konstrukteuren, Elektrofachkräften und Ingenieuren mit dem Aufbau des Sets. Unglücklicherweise fiel ein Großteil der Arbeiten in die Coronazeit, sodass die Vorlaufzeiten lang und Lieferzeiten unvorhersehbar waren. Wie von Farrow bereits erwähnt, haben Adam Reynolds und alle anderen bei NORD alles darangesetzt, dass trotz der Umstände alles schnellstmöglich geliefert werden konnte.
Solche Schwierigkeiten seien bei jeder groß angelegten Fertigung zu erwarten, fügt er hinzu, und obwohl NORD denselben Einschränkungen in der Lieferkette unterliege wie jeder andere Hersteller, seien dieses und andere Projekte reibungslos verlaufen. „Es kommt selten vor, dass wir eine Maschine zweimal bauen“, erzählt Farrow. „Jede von ihnen ist kundenspezifisch ausgelegt, um sehr genauen Anforderungen zu entsprechen. Das ist immer mit Herausforderungen verbunden, aber mit den Teilen des Projekts, die in NORDs Verantwortung lagen, gab es keinerlei Schwierigkeiten.“
Auch seitdem sind keine Probleme aufgetreten. „Wir haben definitiv all die Unterstützung bekommen, die wir während des Fertigungs- und Installationsprozesses benötigt haben und was die Instandhaltung angeht, sind unsere Techniker im Rahmen der Support-Vereinbarung quartalsweise im Einsatz, um Maschinen, Rigging-Ausrüstung und Kontrolleinheiten zu warten. Seit zwei Jahren läuft alles einwandfrei. So auch die Geräte von NORD und ich gehe nicht davon aus, dass sich daran etwas ändern wird. Es ist alles perfekt.“